Bisher gab es im Gründerzeitgebiet Kaßberg/Schloßchemnitz erhebliche Defizite an Grün- und Freiflächen vor allem für die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Von Beginn an wurde der Konkordiapark nicht nur für, sondern besonders mit den künftigen Nutzern konzipiert.

So gab es bereits in der Planungsphase, initiiert vom Baudezernat der Stadt Chemnitz und dem Bürgerbüro Leipziger Straße 3, einen öffentlichen Workshop. Unter Mitarbeit der Jugendlichen wurden in regelmäßigen Abständen die Ergebnisse präzisiert und bis zur Bauausführung konkretisiert - eine Arbeitsweise, die sich ausgezahlt hat, wie die Praxis zeigt.

Die im Mai 2002 übergebene Freizeitanlange ist nun Bestandteil eines Konzeptes der Stadt Chemnitz zur Gestaltung eines attraktiven Stadteingangs.

Geländemodellierungen und eine straßenferne Wegeführung runden das Areal ab und verleihen dem Ganzen ein Flair von Park. All dies ist einzigartig für Chemnitz und darüber hinaus ist der Konkordiapark eine der größten Jugendaktionsflächen in Sachsen.

In Verbindung mit den vorhandenen Schloßteichanlagen schafft die Grünanlage Konkordiapark einen Auftakt des zentrumbegleitenden Freiraumkonzeptes. Dies stellt eine spezielle Art der Nutzung von Freizeitangeboten für die Jugendlichen im Gebiet sowie eine Verbesserung der ökologischen Situation dar.